Montag, 4. Juni 2012
Immer noch in Petrovac
Uns kommt es so vor, als ob wir schon sehr
lange hier in Petrovac sind. Dabei ist gerade mal eine gute Woche vergangen,
haben aber doch schon sehr viel gesehen. Am Mittwoch sind wir nach Bar
gefahren, eine Stadt 22 km südlich von Petrovac. Als Erstes waren wir in einem
Kaufhaus, dessen Bau noch aus der Jugoslawienzeit stammt. Mit etwas Fantasie
gleicht er einer Mondlandefähre. War damals sicher eine revolutionäre
Erscheinung. Trotzdem, interessanter war die Altstadt. Im Vergleich zu den
bisherigen Stari Grads besteht die Altstadt von Bar aus unbewohnte Ruinen einer
ehemaligen Stadt oberhalb der neuen. Trotzdem sehr interessant. Der Weg dorthin
führt über eine sehr steile Straße mit ganz niedlichen, venezianischen Huschen,
teilweise Konobas, also Gaststätten, Läden mit einheimischen Produkten wie
Wein, Olivenöl, Honig u. andere Produkte, sowie Souvenir.
Am Freitag war eine große Tour angesagt. Zunächst durch den schon bekannten Tunnel Richtung Podgorica aber nur bis zum Abzweig Virpazar. Das ist ein kleiner, sehr verträumter und malerischer Ort direkt am Skudarisee. Gleich am Ortseingang wurden wir von einem freundlichen Mann angehalten und gefragt, ob wir nicht eine Bootsfahrt machen wollten und das auf recht ordentlichem deutsch. Nach dem wir ihm erklärt haben, dass wir nur einen kurzen Besuch vorhaben und auf die Straße Richtung Ulcinj unser Ziel ist, hat er uns den Einstieg zu dieser Straße gezeigt und uns eine gute Fahrt gewünscht. Welche Bedeutung dieser Wunsch hatte, haben wir erst später nachvollziehen können.
Zunächst haben wir uns Virpazar angeschaut. Es ist ein sehr romantisches Örtchen mit einem Ausläufer vom See, von dem die Boote die Besichtigungstouren zu den Inseln starten.
Neben einigen Lokalen gibt es auch einen kleinen Markt, u. A. mit Handwerkzeug für die Landwirtschaft.
Wir fanden Dank Hinweis des freundlichen Mannes vom Ortseingang gleich die richtige Straße zur Weiterfahrt. Straße? Sie war wohl mehr oder weniger gut asphaltiert, aber auf den nächsten 30 km nur einspurig, allerdings mit vielen Ausweichstellen, die wir aber fasst nicht benötigten. Höchstens 10 Autos kamen uns auf der ganzen Strecke entgegen. Die Strecke bot eine fantastische Aussicht auf die Landschaft mit dem Skudarisee und eine eigenartige Vegetation, wunderschöne Pflanzen, die uns unbekannt sind. Grüne Eidechsen querten die Straße und dann bewegte sich auch ein "Ast", als wir näher kamen. Dieser entpuppte sich als eine dunkle, sehr dünne Schlange von vielleicht 50 - 60 cm. Sie verschwand in nicht sehr hohem Graß und war nicht mehr auszumachen. Kurze Zeit später entdeckten wir ein größeres Exemplar gleicher Art. Sie war ca. 1m lang und nur fingerdick und kroch noch auf einer Mauer, so dass wir sie aus dem sicheren Auto noch ein paar Sekunden beobachten konnten, bevor sie ganz geschmeidig auf der anderen Seite der Mauet sich hinab schlängelte. Leider zu schnell für ein Foto. Nicht so bei der dritten Begegnung mit einem anderen Typ der mir doch immer wieder Respekt (Umschreibung von Furcht) einflößenden Tierart. Dies Mal eine ockerbraune, doch recht dickes und ca. 80 cm langes Exemplar. Sie lag in Angriffsstellung, den sehr breiten und rustikalen Kopf wenige cm über dem Boden in einem S nach hinten gespannt, regungslos auf der Straße, wohl zu allem bereit, obwohl ich das Auto nur einen halben Meter vor ihr zum stehen brachte. Durch das offene Fenster konnte ich sie tatschlich fotografieren. Ich hoffe, das Bild ist vor Aufregung nicht verwackelt, wenn ich es am PC anschauen kann.
Am südöstlichsten Punkt der Tour waren wir auf ca. 900 m Höhe, 2 km von der albanischen Grenze und hatten einen herrlichen Blick auf Shkoder, am gegenüberliegenden Ufer. Über Ulzinj, mit einem Spaziergang durch die Altstadt, sind wir an der Küste entlang zurück nach Petrovac.
Das Wetter lässt übrigens keine Wünsche offen, blauer Himmel mit wenigen Wölkchen, Temperaturen um die 27°.
Meinem Arm geht es immer besser und ich habe keinen Zweifel, mit dem Rad die Rückfahrt bestreiten zu können.
Am Freitag war eine große Tour angesagt. Zunächst durch den schon bekannten Tunnel Richtung Podgorica aber nur bis zum Abzweig Virpazar. Das ist ein kleiner, sehr verträumter und malerischer Ort direkt am Skudarisee. Gleich am Ortseingang wurden wir von einem freundlichen Mann angehalten und gefragt, ob wir nicht eine Bootsfahrt machen wollten und das auf recht ordentlichem deutsch. Nach dem wir ihm erklärt haben, dass wir nur einen kurzen Besuch vorhaben und auf die Straße Richtung Ulcinj unser Ziel ist, hat er uns den Einstieg zu dieser Straße gezeigt und uns eine gute Fahrt gewünscht. Welche Bedeutung dieser Wunsch hatte, haben wir erst später nachvollziehen können.
Zunächst haben wir uns Virpazar angeschaut. Es ist ein sehr romantisches Örtchen mit einem Ausläufer vom See, von dem die Boote die Besichtigungstouren zu den Inseln starten.
Neben einigen Lokalen gibt es auch einen kleinen Markt, u. A. mit Handwerkzeug für die Landwirtschaft.
Wir fanden Dank Hinweis des freundlichen Mannes vom Ortseingang gleich die richtige Straße zur Weiterfahrt. Straße? Sie war wohl mehr oder weniger gut asphaltiert, aber auf den nächsten 30 km nur einspurig, allerdings mit vielen Ausweichstellen, die wir aber fasst nicht benötigten. Höchstens 10 Autos kamen uns auf der ganzen Strecke entgegen. Die Strecke bot eine fantastische Aussicht auf die Landschaft mit dem Skudarisee und eine eigenartige Vegetation, wunderschöne Pflanzen, die uns unbekannt sind. Grüne Eidechsen querten die Straße und dann bewegte sich auch ein "Ast", als wir näher kamen. Dieser entpuppte sich als eine dunkle, sehr dünne Schlange von vielleicht 50 - 60 cm. Sie verschwand in nicht sehr hohem Graß und war nicht mehr auszumachen. Kurze Zeit später entdeckten wir ein größeres Exemplar gleicher Art. Sie war ca. 1m lang und nur fingerdick und kroch noch auf einer Mauer, so dass wir sie aus dem sicheren Auto noch ein paar Sekunden beobachten konnten, bevor sie ganz geschmeidig auf der anderen Seite der Mauet sich hinab schlängelte. Leider zu schnell für ein Foto. Nicht so bei der dritten Begegnung mit einem anderen Typ der mir doch immer wieder Respekt (Umschreibung von Furcht) einflößenden Tierart. Dies Mal eine ockerbraune, doch recht dickes und ca. 80 cm langes Exemplar. Sie lag in Angriffsstellung, den sehr breiten und rustikalen Kopf wenige cm über dem Boden in einem S nach hinten gespannt, regungslos auf der Straße, wohl zu allem bereit, obwohl ich das Auto nur einen halben Meter vor ihr zum stehen brachte. Durch das offene Fenster konnte ich sie tatschlich fotografieren. Ich hoffe, das Bild ist vor Aufregung nicht verwackelt, wenn ich es am PC anschauen kann.
Am südöstlichsten Punkt der Tour waren wir auf ca. 900 m Höhe, 2 km von der albanischen Grenze und hatten einen herrlichen Blick auf Shkoder, am gegenüberliegenden Ufer. Über Ulzinj, mit einem Spaziergang durch die Altstadt, sind wir an der Küste entlang zurück nach Petrovac.
Das Wetter lässt übrigens keine Wünsche offen, blauer Himmel mit wenigen Wölkchen, Temperaturen um die 27°.
Meinem Arm geht es immer besser und ich habe keinen Zweifel, mit dem Rad die Rückfahrt bestreiten zu können.
Abendstimmung in Petrovac
1 Kommentar:
Hallo Ihr Urlauber,
endlich mal wieder ein Lebenszeichen von Euch. Wir wünschen Euch weiterhin viel Spaß und Dir (Detlef) und Deinem Arm alles Gute, damit es mit dem heimradeln klappt!
Viele Grüße
Ansgar, Kathi & Anna
endlich mal wieder ein Lebenszeichen von Euch. Wir wünschen Euch weiterhin viel Spaß und Dir (Detlef) und Deinem Arm alles Gute, damit es mit dem heimradeln klappt!
Viele Grüße
Ansgar, Kathi & Anna
Hallo Ihr Urlauber,
AntwortenLöschenendlich mal wieder ein Lebenszeichen von Euch. Wir wünschen Euch weiterhin viel Spaß und Dir (Detlef) und Deinem Arm alles Gute, damit es mit dem heimradeln klappt!
Viele Grüße
Ansgar, Kathi & Anna