Donnerstag, 17. Mai 2012
14. Etappe: Vodice - Split
109 km, 811 hm
Es hat nicht sollen sein. Bereits um 6.00 Uhr war ich wach. Habe dann Toni geweckt (welch Wunder), weil wir früh in Split sein wollten, um einen früheren Kollegen von Toni zu besuchen. Die Fahrt verlief gut und ohne Probleme. Am Ortseingang von Split wollte ich meine Brille putzen. Ich blieb stehen, linker Fuß auf dem Boden, rechter Fuß im Klickpedal, wie hunderte Male vorher und doch nicht. Plötzlich verlor ich die Balance und fiel mit samt Rad auf die linke Seite. Ich hatte mir nur den Unterarm ein bisschen geprellt - dachte ich. Die 6 km zum Kollegen gingen noch, doch dort konnte ich nicht mal mehr das Vesperbrot schneiden. Die 6 km zum Campingplatz möchte ich lieber aus dem Gedächtnis streichen. Die Nacht im Zelt war regnerisch und extrem stürmisch. Das hat mich aber alles nicht berührt. Toni hat wohl in der Nacht die Zeltleinen mehrmals befestigt. Doch mir machte mein Ellenbogen Sorgen. Erinnerungen an vor 13 Jahren wurden wach, als ich das Radiusköpfchen gebrochen hatte.
Kurz um am nächsten Tag sind wir in das Krankenhaus, und jetzt habe ich für 7 Tage ein Gips. Das Radiusköpfchen ist angebrochen. Unser Plan sieht so aus, dass wir hier in Split mein Rad samt Zelt bei Toni's Kollegen bunkern, Toni die restliche Strecke alleine fhrt und ich den Bus benutze. Die Rückfahrt können wir dann hoffentlich gemeinsam bestreiten.
Trotz allem auch heute wieder ein tolles Erlebnis. An der Rezeption haben wir um ein Taxi zum Krankenhaus gebeten. Eine junge Frau kam mit ihrem Privatwagen, hat uns in das Krankenhaus gebracht und ist nicht von meiner Seite gewichen. Mit ihr konnte ich mich gut in Englisch unterhalten. Im Krankenhaus hat sie alles gemanagt. Nach über 2 Stunden hat sie uns dann gut versorgt in der Stadt abgesetzt und wollte dafür gerade mal 30 Euro. Über das Trinkgeld hat sie sich riesig gefreut.
Hatten wir gestern bei der Ankunft ein eher
abschreckendes Bild von Split durch lauter Hochhäuser, so haben wir heute die
Altstadt entdeckt und waren begeistert.
Meine Sachen habe ich so gerichtet, dass ich bis Montenegro, wenn ich Hilde treffe, nur mit einer Tasche auskomme. Zunächst werde ich Toni in Dubrovnik treffen und dann mal sehen.
Meine Sachen habe ich so gerichtet, dass ich bis Montenegro, wenn ich Hilde treffe, nur mit einer Tasche auskomme. Zunächst werde ich Toni in Dubrovnik treffen und dann mal sehen.
Kommentare:
So ein Pech, es tut mir richtig leid, dich so
zu sehen. Trotz allem gute Besserung und freü dich auf Dubrovnik.
Hm, dann hoffe ich mal, dass es mit der Woche
Gips und den zwei Wochen "Reha" danach getan ist und ihr wieder
zusammen gen Norden fahren könnt. Gute Besserung aus die Heimat!
So ein Pech, es tut mir richtig leid, dich so zu sehen. Trotz allem gute Besserung und freue dich auf Dubrovnik.
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