Samstag, 23. Juni 2012

49. Bericht - 11. / 12. Etappe: Salorno - Schlanders bzw. Innsbruck


Samstag, 23. Juni 2012

 

11. / 12. Etappe: Salorno - Schlanders bzw. Innsbruck

107 km, 660 hm

Nach dem Aufwachen ein Blick durchs Fenster gen Himmel: Wolken, dunkle Wolken und merklich kühler. In Bozen soll es kräftig gewittert haben. Als wir unsere Räder beluden, fing es an leicht zu regnen und zu donnern. Nach 15 Minuten war es aber schon vorbei, die dunklen Wolken sind gen Süden gezogen und in unserer Fahrtrichtung nach Norden waren nur helle Wolken zu sehen. Temperatur 21°.
Die Fahrt ging zunächst nach Bozen, genauer zum Bahnhof. Toni hatte sich endgültig entschlossen die Tour zu beenden. Mit diesem Gedanken befasste er sich schon seit seit Tagen. Die für diese Jahreszeit ungewöhnliche Hitze hat ihm besonders in den Bergen zu schaffen gemacht und die Freude an der Tour genommen. Bestimmt die richtige Entscheidung, anstatt sich noch weitere 500 km über die Berge zu quälen. Um 11:35 verabschiedeten wir uns. Toni nahm einen Zug zum Brenner, fuhr dann mit dem Rad nach Innsbruck und wird von dort mit dem Zug nach Hause fahren.
Für mich ging die Tour von Bozen weiter Richtung Meran, an Tscherms vorbei in das Etschtal Richtung Reschenpass. Der Einstieg zum Radweg war nicht leicht zu finden, da seit unserem Urlaub in Tscherms vor einigen Jahren sich viel verändert hat. Schon nach wenigen km auf dem Radweg zum Reschensee dann 7 Kehren mit bis zu 14%. Am Ende der Kehren musste ich erst einmal verschnaufen. Danach lief es recht gut. Die Temperaturen hielten sich in Wohlfühlgrenzen, je nach Bewölkung und Sonnenschein bzw. Schatten zwischen 25 und 34°. Der natürliche Hilfsmotor oder besser Rückenwind lies die Steigungen bis Schlanders, die auf rund 800 m führten, als mäßig erscheinen.
Schon kurz nach Naturns kam von hinten ein Mountainbiker. Weil er auf meinem Trikot Karlsruhe gelesen hatte, sprach er mich an. Er kam aus Ludwigshafen, lebt aber in Österreich und macht zurzeit Urlaub in Schlanders. Die Unterhaltung auf diesen 15 km war recht lebhaft. Kurzum, ich bin ihm zu seinem Garnihotel gefolgt und habe dort jetzt ein Zimmer.






 

Kommentare:

Hola, ganz ohne Teamkameraden ins Finale! Hoffe, das Wetter hält! Gute Fahrt über die Pässe wünsche ich!
wir lesen weiterhin fleißig Deine Berichte und freuen uns auf den Dia-Abend mit weiteren ausführlichen Erzählungen ;-)

2 Kommentare:

  1. Hola, ganz ohne Teamkameraden ins Finale! Hoffe, das Wetter hält! Gute Fahrt über die Pässe wünsche ich!

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  2. wir lesen weiterhin fleißig Deine Berichte und freuen uns auf den Dia-Abend mit weiteren ausführlichen Erzählungen ;-)

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