Montag, 11. Juni 2012

36. BerichtEin Tag auf dem Meer

Montag, 11. Juni 2012

Ein Tag auf dem Meer

Sonntag um 6:00 war ich wach, obwohl der Wecker auf 6:15 gestellt war. Zwischen 7:00 und 7:30 sollten wir zum Einchecken an der Fähre nach Split erscheinen und vorher noch am Büro unsere Tickets abholen. Einchecken begann dann erst 7:40, die Abfahrt war pünklich 8:30. Schon beim Einchecken war es schon nahe 30° und sehr schwül trotz Sonnenschein. Während der Fahrt konnte man das Wetter ertragen, wenn man den Fahrtwind nutzte, aber Achtung Sonne. Das Schiff hatte seine besten Jahre schon lange hinter sich, wie man an der Einrichtung und den dicken Lackschichten erkennen konnte. Trotzdem es fuhr ohne Probleme an den vielen Inseln vorbei bzw. dockte an einigen Häfen an um Passagiere aus- und einsteigen zu lassen, viele mit Auto, manche mit Wohnwagen, eine Gruppe sogar mit Bus. Auch verschwand von einer Insel eine Straßenwalze im Bauch des Seelenverkäufers. Je voller der Bauch wurde, desto tiefer tauchte der Rumpf ins Meer aber immer noch im Rahmen des Sich-Keine-Gedanken-Machen zu müssen.
Die Fahrt war landschaftlich interessant. So waren immer Inseln in guter Sichtweite, meist sogar auf beiden Seiten. Der erste Stopp war Sobra auf der Insel Mljet. Gegenüber in Fahrtrichtung steuerbord
(rechts für Nichtseefahrer) konnten wir lange die bekannten Weinberge der Halbinsel Peljesac sehen. Weiter ging es nach Korcula auf Korcula, dann nach Stari Grad auf Hvar und schließlich zwischen Brac und Solta durch nach Split. Trotz den vielen Sehenswürdigkeiten hab ich das von Hilde ausgeliehene Buch "Die Dienstagsfrauen" auf der Fahrt ausgelesen, so interessant war es.
Bei Ivan haben wir mein Rad abgeholt, das er ganz lieb mit Planen abgedeckt hatte, um es vor Staub zu schützen. Er hatte uns auch in unmittelbarer Nähe ein Zimmer besorgt. Schon die Fahrt dorthin auf meinem Rad erzeugte Glückshormone, ich stellte das Rad aber trotzdem gleich im Treppenhaus unseres Apartments ab, obwohl eine kleine Tour mich schon reizte.
Beim Abendessen in einem Restaurant registrierten wir den Sieg von Kroatien über Irrland aufgrund der Jubelschreie in der Stadt. 

Brücke in Dubrovnik

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