Dienstag, 26. Juni 2012
124 km, 239 hm
Glück gehabt
Auch mit dem heutigen Tag bin ich
zufrieden, allerdings aus ganz anderen Gründen. Gestern Abend hat es geregnet
und heute Morgen immer noch oder schon wieder. Die Wolken hingen tief. Knapp
1000 hm auf den ersten 12 km wären zu bewältigen – der Flüelapass nach Davos.
Schon bei trockenem Wetter mit meinen 30 kg Gepäck ist das für mich keine
Kleinigkeit aber bei diesem Wetter? Da fragte mich mein Zimmerwirt, ob ich
nicht den Zug nach Davos nehmen wollte. Ich traute meinen Ohren nicht und
fragte nach. "Doch, doch, in 300 m ist der Bahnhof. Ich muss eine Station
fahren und dann umsteigen." Wow, das war die Rettung, gesagt, getan, das
Ticket nach Davos für mich und mein Rad gelöst und eingestiegen in meine
rettende Alternative. Im Zug erfuhr ich vom Schaffner, dass der Zug als erstes
in Klosters, also unterhalb Davos, hlt und das für mich noch günstiger wäre.
Ich solle doch am Schalter probieren, ob ich dann eine Rückerstattung bekäme.
Das habe ich tatschlich erhalten. Da sage mal keiner etwas gegen die
freundlichen Schweitzer.
Leider jat es in Klosters auch geregnet, und so sollte es fast den ganzen Tag bleiben.
Im Wesentlichen ging es zunächst bergab, ab und zu ein paar kurze Anstiege. Ab Sargans führte der Weg direkt am Rhein entlang. Wäre auf der anderen Seite nicht die lärmende Autobahn gewesen, so hätte man sich an dem Weg erfreuen können, den ich ein paar km mit einem Hamburger gefahren bin.
Probleme machten die Radwege, die nicht immer Asphaltiert waren. Bei diesem Wetter eine Schlammschlacht. Als ich den Bodensee schon riechen konnte, ist die Wolkendecke an einigen Stellen aufgerissen, und man konnte blauen Himmel sehen aber nur kurzzeitig. So war auch die Regenunterbrechung nur von kurzer Dafür. Aber ab Bregenz blieb es trocken. Am Camp in Lindau musste ich zuerst meine Packtaschen abwaschen, so verdreckt waren sie durch die nicht befestigten Wege.
Schon bei der Abfahrt von Klosters nach Sargans habe ich bemerkt, dass ich die Bremshebel permanent weiter durchziehen muss. Der Verschleiß von den Bremsgummis ist bei Regenwetter und dann noch schmutzigen Straßen enorm. Am heutigen Tag größer als auf der ganzen bisherigen Tour. Der Schmutz wirkt wie Schleifpapier. Da muss ich vor der Weiterfahrt die Bremsbeläge wechseln, von denen ich dabei habe.
Am Camp in Lindau habe ich einen Holländer meines Alters getroffen, der mit dem Rad nach Nizza über Genua unterwegs ist. Wir haben uns am Abend gut unterhalten.
Leider jat es in Klosters auch geregnet, und so sollte es fast den ganzen Tag bleiben.
Im Wesentlichen ging es zunächst bergab, ab und zu ein paar kurze Anstiege. Ab Sargans führte der Weg direkt am Rhein entlang. Wäre auf der anderen Seite nicht die lärmende Autobahn gewesen, so hätte man sich an dem Weg erfreuen können, den ich ein paar km mit einem Hamburger gefahren bin.
Probleme machten die Radwege, die nicht immer Asphaltiert waren. Bei diesem Wetter eine Schlammschlacht. Als ich den Bodensee schon riechen konnte, ist die Wolkendecke an einigen Stellen aufgerissen, und man konnte blauen Himmel sehen aber nur kurzzeitig. So war auch die Regenunterbrechung nur von kurzer Dafür. Aber ab Bregenz blieb es trocken. Am Camp in Lindau musste ich zuerst meine Packtaschen abwaschen, so verdreckt waren sie durch die nicht befestigten Wege.
Schon bei der Abfahrt von Klosters nach Sargans habe ich bemerkt, dass ich die Bremshebel permanent weiter durchziehen muss. Der Verschleiß von den Bremsgummis ist bei Regenwetter und dann noch schmutzigen Straßen enorm. Am heutigen Tag größer als auf der ganzen bisherigen Tour. Der Schmutz wirkt wie Schleifpapier. Da muss ich vor der Weiterfahrt die Bremsbeläge wechseln, von denen ich dabei habe.
Am Camp in Lindau habe ich einen Holländer meines Alters getroffen, der mit dem Rad nach Nizza über Genua unterwegs ist. Wir haben uns am Abend gut unterhalten.
Zu den Fotos:
Vielleicht kann man erkennen, wie verschmutzt mein Rad ist.
Vielleicht kann man erkennen, wie verschmutzt mein Rad ist.
Mit dem Mord an dem Menschen habe ich
wirklich nichts zu tun – es ist die Bühne der Bregenzer Festspiele.
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